Ein klappbares und höhenverstellbares Massagebett
mit eigenem Kopfteil (ab 84,95 Euro frei Haus)
Ein neutrales Massageöl (z.B. Babyöl aus dem Drogeriemarkt)
Eine Schritt-für-Schritt Videoanleitung nach der Sie gut üben können (siehe oben)
Eine Partnerin/einen Partner mit dem Sie gegenseitig üben
Beherzigen Sie unbedingt folgende Punkte:
Achten Sie als Massierender auf richtige Körperhaltung. Sonst bekommen Sie selbst Verspannungen und Kreuzschmerzen. Stellen Sie daher das Massagebett auf Ihre Höhe ein. Wenn Sie neben dem Massagebett stehen, sollte Ihre Faust bei hängendem Arm locker auf dem Bett aufliegen.
Halten Sie große Badetücher und Decken bereit und sorgen Sie für 25 Grad Raumtemperatur
Massieren Sie niemals Kranke. (Infekte, Fieber, Tumore...). Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Hausarzt.
Lagern Sie Ihren Übungspartner korrekt. (Kopf mit Gesicht nach unten im Kopfteil und Beinrolle unter den Fußgelenken.
Verwenden Sie anfangs lieber etwas mehr Öl, damit die Massagegriffe flüssig von der Hand gehen.
Bleiben Sie beim Üben locker und arbeiten Sie mit fließenden Bewegungen bei geringem Druck.
Konzentrieren Sie sich zuerst auf die richtige Abfolge, dann auf die korrekte Durchführung der Massagegriffe.
Lassen Sie sich vom Übungspartner bei der Durchführung jeder Griffreihe ein Feedback geben und korrigieren Sie Druck und Geschwindigkeit gemäß Partnerwunsch.
Üben Sie jeden einzelnen Abschnitt so lange, bis Sie diesen wirklich beherrschen und gehen Sie erst dann zum nächsten Abschnitt über.
Legen Sie sich nach jedem Abschnitt selbst aufs Bett und lassen Sie sich von Ihrem Übungspartner massieren. Es ist gut, wenn Sie selbst spüren, wie sich die Griffe anfühlen.
Üben Sie nicht länger als 1 Stunde pro Tag, um bei Konzentration und Laune zu bleiben.
Haben Sie Spass und erfreuen Sie sich an den Berührungen!
Planen Sie mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin einen fixen Termin pro Woche für gegenseitiges Massieren ein, sobald jeder von Ihnen die komplette Rückenmassage beherrscht. So bleiben Sie im Training und erleben nach einiger Zeit, wie sich die Muskulatur immer mehr entspannt. Alltagswehwehchen verschwinden und Stress sorgt immer seltener für schmerzhafte Verspannungen.
Wenn Sie meine Ratschläge beherzigen, leisten Sie einen großen Beitrag für Gesundheit und Wohlbefinden im Familienkreis. UND: Wundern Sie sich nicht, wenn sich Ihr Beziehungs- und Sexualleben durch regelmäßiges gegenseitiges Massieren nachhaltig verbessert!
Noch ein Tipp: Massieren Sie auch Ihre Kinder. Sie lieben Massagen über alles und können das so richtig genießen.